todessektion

Mitternachts.Traum



Ich denke an die alten Zeiten
An Hassel, Uppstall und den Pub
Erinnerungen, die mich stets begleiten,
Die ich immer bei mir hab.

Doch nichts ist mehr, wie’s früher war

Wir alle sind gewachsen.
Mit gehangen, mit gefangen,
Nichts kann ewig halten
Doch dass diese Freundschaft sich verliert
Hab ich nie verstanden.
Ich will nicht sehn, was hier passiert
Will nicht darum weinen
Ich wollte es für immer
In meinem Herz behalten.
Es war doch einst perfekt
Ein Leben ohne Schranken
Doch nun ist alles anders
Die Freundschaft beginnt zu wanken.

Ich wehre mich mit Händen, Füßen
Doch nichts scheint mehr zu geh’n
Ich kann nur noch von fern euch Grüßen
Und von weitem zu euch sehn.

Ich hatt’ gehofft das hier hält ewig
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Doch der Weg ist wohl zu schwierig
Ist von Hürden nur besetzt.

Ihr seid so nah und doch so fern
Ich kann es nicht begreifen.
Euch umgibt ein harter Kern
Ich kann euch nicht erreichen.

Wo ist die Gemeinschaft nun?
Das damalige Wir?
Kann ich etwas dagegen tun,
Liegt der Grund bei mir?

Kontakte brechen langsam ab
Und ich weine um die Zeit
Die ich in Erinn’rung hab,
Es tut mir doch so Leid.

Könnt ich’s doch nur ändern,
Ich würd’ es tun, sofort.
Ihr strebt fort, nach fernen Ländern
Doch ich bin nicht dort.

Auch wenn ich nicht allein bin
Tut es furchtbar weh
Doch seid ihr nie aus meinem Sinn
Auch wenn ich euch nicht seh’.

Danke für Alles, diese Zeit
werd’ ich nie vergessen
Doch dass nichts für ewig bleibt
Hatte ich vergessen.

danke.


20.11.07 20:56


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Ich bin labiler, als ich denke.

oily marks appear on walls
where pleasure moments hung before the takeover,
the sweeping insensitivity of this still life

hide and seek
trains and sewing machines
oh, you won't catch me around here
blood and tears
they were here first

Mmmm whacha say,
Mmmm that you only meant well?
well of course you did
Mmmm whacha say,
Mmmm that its all for the best?
of course it is
Mmmm whacha say?
Mmmm that it's just what we need
you decided this
Mmmm whacha say?
Mmmm what did she say?

ransom notes keep falling out your mouth
mid-sweet talk, newspaper word cut outs
speak no feeling no i don't believe you
you don't care a bit,
you don't care a little bit

Ich lasse dich zurück

Wie du mich zurückgelassen hast

16.9.07 20:51


Eigentlich darf ich gar nicht an den Comp, heute, aber ich hab auf Dad wohl den Eindruck gemacht, dass ich muss. Oder eher sollte.

Ich hab keine Ahnung, was mit mir los ist, aber ich fühl mich absolut kaputt und angepisst und überhaupt. Allein Dads Anwesenheit nervt mich, ich hab von 4 bis 7 hier aufm Boden gelegen und nichts getan - nur Musik gehört. Ich hab nicht mal Lust zu rauchen oder irgendwas zu essen, obwohl Dad sich die übelste Mühe macht und für mich kocht. Außerdem könnt ich mich dafür treten, dass mir jetzt erst auffällt, was für schönes Wetter jetzt noch draußen ist - ich hätte spazieren gehen sollen, mir fällt die Decke auf den Kopf. Nein, ich war heut nicht reiten. Nein, ich hatte heute keinen Besuch - und das wirds sein, was mir fehlt, ich bin abhängig, nur wovon genau, kann ich nur ahnen - ich hab mich innerhalb von knappen 3 Monaten an die Anwesenheit von meinen besten Freunden dermaßen gewöhnt, dass ich ohne sie nichtmal annähernd okay bin.

Ist das gesund? Keine Abhängigkeit ist gesund, aber ich habe nicht den Willen, etwas an der Tatsache zu ändern, dass ich kaum mehr einen Nachmittag allein verbringe. Und das lässt irgendwie Angst entstehen, Angst vor den Sommerferien, in denen ich garantiert irgendwann allein zu Hause sitze, weil irgendwer in den Urlaub fährt oder arbeiten muss. Was weiß ich. Ich hab Angst davor, allein zu sein. Angst davor, dass meinen Lebensinhalten plötzlich einfällt, dass sie mich nicht mehr brauchen und nie wieder kommen. Ich will mich an jeden einzelnen festklammern, will am liebsten alle ohne Ausnahme stets um mich haben, auch wenn wir uns nur anschweigen oder nichts tun. Ich kann und will nicht mehr allein sein, will nicht mehr das Gefühl haben, vergessen zu werden, weil es nicht so ist, wie ich mir denke. Ich habe die wundervollsten Menschen kennengelernt, die es in meiner Welt gibt, die mir das Gefühl geben, gebraucht zu werden, die mein kleines Leben lebenswert machen.

Ich hatte gedacht, dass ich über diese Denkensweisen hinweg bin, über die Verlustängste, die Angst davor, auf einmal von allen verlassen zu werden. Natürlich weiß ich, dass das unwahrscheinlich ist. Aber der Gedanke drängt sich stets wieder vor die Vernunft. Gleichzeitig kommen die anderen Angstzustände wieder hoch - ich habe das Gefühl, nichts falsch machen zu dürfen, alles richtig machen zu müssen - mit dem Vorwand, es für andere zu machen, doch im Grunde genommen ist es nur für mich, für mein Ego, für das Bewusstsein, dass ich in Ordnung bin, dass ich mein Bestes gebe, für die, die ich liebe. Aber ich weiß, dass ich mich da in etwas verrenne, ich bin daran schon einmal gescheitert - verzweifelt - und beinahe kaputt gegangen. Ich habe Angst davor die andern und damit mich zu enttäuschen. Das schlimme ist - ich weiß nicht einmal wirklich, was die anderen von mir verlangen, was sie von mir wollen, was sie sich wünschen, was sie verdient haben. Meine Therapeutin sagte mir, dass ich von mir zuviel verlange. Dann denke ich falsch über meine Freunde und meine Familie, nicht wahr? Dann bin ich auf dem falschen Pfad, nicht wahr?

Ihr wollt mich nicht an meine Grenzen treiben, mich scheitern sehn, ihr wollt mich so glücklich sehn, wie ich euch glücklich sehen will. Ihr liebt mich, weil ich nicht perfekt, sondern Lundy bin.

Nicht wahr?

27.6.07 21:08


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Lundy in L O V E


Lundy, aka Wind.<3
16, SDL, S-A, GER
Steinbock, Winterkind
Gymnasiastin

Liebt
Lacht
Ist Glücklich


With the warmth of your arms you saved me,
Oh, I'm killing loneliness with you
I'm killing loneliness that turned my heart into a tomb
I'm killing loneliness

Mitternachts.


Lundy
Zitate
Die fantastische 4er-Chronik.

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